The CEO’s job

With anti-business protests spreading around the world, perhaps it’s time to remind CEOs of their duty, and that is to maximize the value of the enterprise, and no, that does not mean maximizing dividend payouts for the next few quarters. If you are serious about making the company you run as valuable as possible, then make sure it can stay around forever, because a revenue stream that never dries up will maximize net present value. That’s sound business. It’s also sound ethics, and so will play well with the crowd in the street. Too bad if you’re only coming around to this view now.

“Liebe Öffentlichkeit, bitte watsch mich ab”

Das ist die Botschaft der Deutschen Bahn, die eine Pressemitteilung herausgibt, in der sich ausschließlich Preiserhöhungen finden http://bit.ly/qMBsRt. Geht das denn gar nicht anders? Kann man nicht wenigstens versuchen, der Öffentlichkeit zu vermitteln, daß sich auch die Qualität der Dienstleistung bessert? Aber das zuständige Vorstandsmitglied hatte ja, als die Klimaanlagen ausfielen, auch als erste Botschaft für die Öffentlichkeit, daß seine Mitarbeiter “einen verdammt guten Job machen” – ein Mißgriff sowohl beim Inhalt als auch bei der Wortwahl.

Das Diplom ist da

Heute kam per Post das Abschlußzeugnis.
Dolmetscherdiplom
Nach der Übersetzerprüfung, die ich im Juli 2010 abgelegt hatte, und der Dolmetscherprüfung, die jetzt anstand, habe ich nun also beide Teile bestanden und darf mich “Staatlich geprüfter Übersetzer und Dolmetscher” nennen. Vor der Dolmetscherprüfung hatte ich besonderen Respekt. Zwar habe ich zum ersten Mal im Alter von sieben Jahren gedolmetscht (konsekutiv vom Deutschen ins Französische, für den Feldmeister einer Gruppe von Pfadfindern aus Sulzbach-Rosenberg in der Oberpfalz, die 1966 ihren Antrittsbesuch im verschwisterten Kanton Maintenon bei Paris abstatteten, wo wir damals wohnten). Aber wer weiß schon, ob das, was er ein Leben lang gemacht hat, ohne es je formal zu lernen, auch Gnade findet in den Augen eines staatlichen Prüfers? Nun, es hat gefunden, und so lobe ich das Sprachen- und Dolmeterscher-Institut zwar nicht für den Nichtgebrauch von Bindestrichen in seinem Namen, wohl aber für seinen Wirklichkeitssinn, was Dolmetschertätigkeit angeht. Naja, alles andere wäre ja auch komisch von mir, oder? Dankbar bin ich auch für den Hinweis, daß es bei der Dolmetscherprüfung nicht nur auf Sprachverständnis ankommt, sondern auch auf Schreibtechnik: Zweimal gilt es, einen jeweils achtminütigen Text anzuhören und dann in der jeweils anderen Sprache wiederzugeben. Wer da nicht so mitschreibt, daß er 80 und mehr Prozent des Gesagten festhält, ist verloren. Stenographie zu lernen, wäre eine Möglichkeit gewesen, hätte mich aber zu viel Zeit gekostet. So habe ich mir mit Hilfe von Material, das ich im Internet fand, ein eigenes System gebastelt, und das scheint zu funktionieren. Und so lernt man hoffentlich immer weiter.